Onboarding @Home: Hinter den Kulissen des NGage Remote

Eine Einladung von einem Unbekannten, hitzige Diskussionen um Ethik und Kultur und ein nervenaufreibender Kriminalfall- das war das NGage der vergangenen Woche. Hier ein paar Einblicke hinter die Kulissen unseres Onboardingevents im Mai!

Einladungspaket zum Remote N.Gage

Eine Zeitreise zum Ursprung der Zukunft

Zugegeben, unser zweites Onboardingevent NGage (ursprünglich Namics besser kennen lernen) ist mittlerweile bekannt und wahrscheinlich für jeden Namicsler ein Highlight seines Onboarding-Prozesses. Dafür wird jeder neuer Mitarbeitende der Namics im Verlauf der ersten sechs Monate eingeladen, nach St. Gallen zu kommen. Dort nämlich wurde vor rund 25 Jahren die Firma Delta Consulting gegründet, aus welcher dann Namics entstand, wie wir sie heute kennen. Einmal an den Ursprung des mittlerweile 530-Personen-Unternehmens zu reisen, bedeutet auch, eine Zeitreise zu den Anfängen der digitalen Beratung zu machen. Dabei tauchen die MitarbeiterInnen nicht nur in die Unternehmenswerte und die die Vision von Namics ein, sondern auch tief in die Geschichte der Agentur. Während der zwei Tage sind die Teilnehmenden dazu eingeladen, dem Management alle Fragen zu stellen, die ihnen unter den Nägeln brennen- auch die, die solche untergehen. Abgerundet wird das Event durch eine Exkursion durch die beeindruckenden kulturellen Schätze St. Gallens ( ! ) und mit einem grossartiges Abendessen in einem Erst-Stock-Restaurant (dort aber, wer hätte es gedacht, endet der  Abend meist noch nicht.. Namics eben...). Ein Event, mit welchem wir unseren Mitarbeitern von Anfang an zeigen wollen, wie dankbar wir ihnen jeden Tag für ihre kreativen Mitarbeit, ihr kritisches Denken, ihr strategisches Know How, ihre technischen Skills und ihren Beitrag an unserem Erfolg sind. 

Who the fuck is Christian!?

Die Teilnehmenden, welche sich Wochenlang mit den spärlichen Infos zu dem zweitägigen Blocker in ihrem Kalender zufriedengeben mussten, staunten nicht schlecht, als sie einige Tage vor dem Event ein kleines Paket in in ihrem Briefkasten fanden. Liebevoll desingt und vom jeweiligen Office Management des Standorts verschickt, fanden sie eine Portion Brainfood, Instant-Kaffee, namics-gebrandetes Schreibzeug, ein paar Tipps und Tricks für Remote Workshops und eine sonderbare Nachricht von einem “Christian” vor, der sich freute, sie kennenzulernen.

Die neuen Mitarbeiter im Videocall versammelt

Am Donnerstag ging es los. 25 motivierte Kollegen hatten sich allesamt vorbildlich ins beste Licht und vor ihre Webcam gesetzt und waren weder beim unkonventionellen Check-In, noch in den Workshops verlegen, ihr Mikrofon zu benutzen. Schon im ersten Slot, in welchem unser CEO Bernd die Werte, die Strategie und die Vision von Namics nochmal beleuchtete, hielten sich die Teilnehmenden mit Fragen nicht zurĂĽck und unser CEO freute sich ĂĽber die vielen grinsenden Gesichter und das grosse Ngagement der neuen, smarten Mitarbeiter.

Ein paar Spielereien, organisierter Zufall und Einblicke in private Wohnzimmer

In den darauffolgenden Stunden gab es neben spannenden Einblicken in die HintergrĂĽnde der Organisation, den Markt und die Finanzwelt der Namics, auch den einen oder anderen Blick in die Wohnzimmer der Teilnehmenden. Nicht nur dank digitalen Flipcharts und Online Polls, sondern auch wegen den wirklich schonungslos ehrlichen Antworten des Managements waren die Teilnehmenden auch nach mehreren Stunden noch konzentriert und aktiviert.

Auch “zufällige” Begegnungen können remote gestaltet werden. So trafen sich die Kollegen nach dem Mittagessen zu einem Remote-Coffee mit jeweils einer Person, die sie meistenfalls noch nicht kannten. Ein wenig Entspannung, bevor sie am Nachmittag in Breakout Sessions zu ethischen Grundsätzen und nicht immer einfach zu  treffenden Entscheidungen konfrontiert wurden. 

Ich durfte die Truppe durch die zwei Tage begleiten und war begeistert: Solche Events sind - so ereignisreich sie auch sind-  sehr anstrengend. Vor dem Bildschirm sitzend, stellt es jedoch nochmals eine ganz andere Herausforderung dar, konzentriert und wach zu bleiben. Das merkte man den interessierten Menschen aber in keinster Weise an – sie stellten Fragen, machten Witze und plauderten teilweise sogar in den Pausen noch weiter.

Sherlock  Holmes statt Bermuda Dreieck

Einladung zum Remote Escape Room

Wie aber soll nun noch ein Abend mit Kerzenschein, spannender Gesprächen und leckerer Cocktails im Bermuda Dreieck ersetzt werden?

Glücklicherweise bekamen wir eine kurzfristige Kundenanfrage von Sherlock Holmes persönlich und durften ihn, in Kleingruppen, beim Lösen einer seiner brisantesten Fälle behilflich sein. In bunt gemischten Formationen wurde spätestens hier bewiesen, dass uns weder Landesgrenzen, noch Sprachunterschiede und schon gar nicht das Arbeiten aus dem Homeoffice, bei kollaborativer Teamarbeit und dem Lösen herausfordernder Aufgaben im Wege stehen. Auf das gemeinsame After-Work-Beer musste also niemand verzichten. Dafür war der Weg ins Bett dann doch um einiges kürzer.

Spätestens am zweiten Tag wurde dann auch jedem der Teilnehmenden klar, dass “Christian” nicht ihr Remote-Coffee-Date, sondern die von Gregor und Florian verwendete Persona war, die die von Namics geschaffene Dienstleistung aus der Kundenperspektive erleben darf. Am Schluss ergibt eben doch alles Sinn.

Wir sind noch nicht fertig mit euch.

Obwohl die Feedbacks der Teilnehmenden wie auch der Referenten durchaus positiv war, fehlte doch etwas: Der Kaffee aus der Siebträgermaschine im sechsten Stock. Die Aussicht von der Dachterrasse. Das gemeinsame um die Häuser ziehen, die persönlichen Begegnungen. 

Schade, aber leider nicht machbar im Moment. Wir wären aber nicht Namics, wenn wir uns nicht auch dafür etwas ausgedacht hätten: so nämlich fand jeder Ngagler in seinem Paket ein “Ticket nach St. Gallen”. Sobald dies möglich sein wird, werden wir den persönlichen Austausch, die angeregten Diskussionen, die Tischfussball-Turniere und natürlich das gemeinsame Anstossen nachholen. Wie genau? Das wird natürlich noch nicht verraten, ein paar verrückte Ideen haben wir aber auf jeden Fall schon:)