Digital Business Management Studierende zu Gast bei Namics.

In St. Gallen waren 29 Studierende der HTW Chur im Rahmen des Studienmoduls zu Besuch bei Namics.

Ein Gastbeitrag von Jo Dietrich

AuĂźenansicht des Namics Office in St. Gallen
Der neue Hauptsitz von Namics befindet sich direkt beim Bahnhof St. Gallen

Im Rahmen des Moduls E-Commerce, Customer Relationship & Web Content Management, das von den Principal Consultants Dr. Thomas Walter und Dr. David Raber unterrichtet wird, waren vorletzte Woche 29 Digital Business Management Studierende der HTW Chur zu Besuch bei Namics.

Die Studentinnen und Studenten waren nicht nur von der prächtigen Kaffeemaschine oder der Dachterrasse des neuen Standorts beeindruckt sondern von einem IT-Unternehmen, das mit 500 Angestellten digitale Lösungen für Kunden wie Migros, UBS und Victorinox aber auch für Brustpumpen entwickelt. Die Fünftsemester lernten, wie digitale Beratungsprojekte gewonnen, geplant und umgesetzt werden, welche Rolle ein Büro in Belgrad fürs Pricing spielt und eben auch wie man einen perfekten Flat White macht.

Ansicht von der Dachterasse des Namics Office in St. Gallen
Die Dachterrasse bietet einen fantastischen Ausblick und viel Platz fĂĽr kreative Pausen

Inhalt und Etiquette: beides zählt!

Es wurde von Stammdaten erzählt, Zusammenhänge aufgezeigt und neues Vokabular erlernt. Von NOS über CPQ bis PIM: Die heissesten Abkürzungen sind jetzt im Wortschatz der Studierenden vorhanden. Dies ist wichtig, denn als Consultant muss man nicht nur wissen, von was man spricht, sondern auch wie man darüber spricht.

Dass Namics aber mehr Wert auf Inhalt als auf Etikette legt, zeigt zum Beispiel Senior Principal Marco Hassler. Er hat seine Management-Position abgegeben und ist zurück in den operativen Dienst gegangen. In dieser Funktion kann er sein Know-how wieder direkt an Kunden weitergeben. Auch der standardisierte Bewerbungsprozess – er besteht aus Interviews und mindestens zwei Fallbearbeitungen – unterstreicht die Bodenständigkeit des 1995 in St. Gallen gegründeten Unternehmens.

Präsentation zu Namics für die Studierenden der Uni St. Gallen

War for Talents ≤ Fluktuation

Aber mindestens so wichtig, wie die richtigen Talente ins Haus zu bekommen, ist  Leistungsträger auch zu halten. Namics unterstützt seine Mitarbeiter nicht nur in der Aus- und Weiterbildung, es wird im Verhältnis zum Umsatz auch sehr viel in Team-Building investiert. So kommt es, dass ein 14-jähriger Lehrling im alljährlichen Retreat von einem Principal Consultant dabei beobachtet wird, wie er AI-Codes auf einen Blick versteht, während Consultants aus ganz Europa gerade zusammen eine künstliche Surfwelle bauen.

Tiefes Fachwissen und das richtige Mindset

Genau wie bei der Surfwelle arbeiten auch in den Projekten Menschen mit diversen Hintergründen daran, etwas ins Rollen zu bringen. In einem Referat erklärte zum Beispiel Celia Fässler von ihren Erfahrungen in einem KMU, bei dem sie nach Abschluss ihrer Lehre den Online Shop betreut hatte, bevor sie zu Namics wechselte. Heute ist sie Senior Consultant und Expertin für SAP Hybris und unterstützt ihre Kolleginnen und Kollegen mit ihrem praktischen Wissen dabei, das richtige System für Kunden zu evaluieren und zu personalisieren.

Auch andere Berater, die sich für die Studierenden Zeit nahmen, haben keinen typischen Consultant-Werdegang hinter sich. Principal Consultant Michael Huber zum Beispiel ist nicht nur Quereinsteiger sondern auch Querdenker. Letzteres liess er die Studierenden spüren, in dem sie unter Zeitdruck Prototypen sketchen und präsentieren sollten, die spezifische und sich verändernde Anforderungen erfüllen mussten. Diese Übung machte klar, wie wichtig kundenzentriertes Denken ist und warum die Bedürfnisabklärung immer im Dialog stattfinden muss.

Studierende der HTW Chur während der Präsentation von Namics
Aufmerksame Studenten der HTW Chur während der Präsentation von Namics

Fleissig Fragen stellen soll man also – und am besten solche mit Fleisch am Knochen. Dies haben die Studierenden rasch verinnerlicht und so lautete die erste Frage an Mika Partek, wie er eigentlich COO geworden ist.

Zum Schluss fanden sich dutzende Angestellte und Studierende im Attikaraum ein, wo in persönlichen Gesprächen Themen vertieft und Kontakte geknüpft wurden. Der Firmenbesuch war wie der Alltag eines Namics-Consultant auszusehen scheint: Hands-on und super spannend.

Wir danken Namics fĂĽr diesen tollen Tag, es hat uns grossen Spass gemacht!